MEIN UNIVERSOOM STEHT DOCH TATSÄCHLICH KOPF. EINFACH NUR SO.

PHILOSOPHIE

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Sage mir, was du guckst und ich sage dir wer ich bin.


Philosophieren wir halt noch a´weng

Die dunkle Jahreszeit bringt´s mit sich: die Frage nach dem Sinn des Lebens schlechthin oder so. Ein wenig Kerzenschein, ein Gläschen Rotwein… Ist ja gar nicht mal schlecht drüber zu sinnieren: „Wo komme ich her – wo gehe ich hin?“ Heute auf jeden Fall nirgendwohin mehr. Das Wetter lädt ein zum „Auf-der-Heizung-sitzen“ und nicht zum Weggehen. Die nasse Kälte krabbelt wirklich überall hin. Um so angenehmer ist es dann daheim auf dem Sofa, in eine Decke eingemummelt, das schöne warme MacBook auf dem Schoß. Ach ja, man kann das schon richtig gut haben. Aber irgendwo hingehen – heute bestimmt nicht mehr. Möglicherweise morgen. Gut, dass man die Zukunft nicht kennt und ihr völlig unbelastet entgegensehen kann. So man kann. Ich kann. War´s vielleicht doch zu viel des guten Roten? „Nie nich“, würde Wolfgang jetzt sagen. Prost auf die Zukunft!


Was ist schon teuer?

Nun ja, Konfuzius soll gesagt haben: „Wenn du denkst, es ist teuer einen Profi für deinen Job zu engagieren...warte bis du einen Amateur engagierst.“ Ein weises Wort auch noch in heutiger Zeit und auch im übertragenen Sinne. Wer kennt das nicht zur Genüge aus dem Konsumbereich: die Schnäppchenbluse löst sich nach mehrmaligem Waschen in ihre Einzelteile auf und der - ach so billig geschossene - Discounter-CD-Player gibt nach einem guten Jahr seinen Geist auf. Klasse statt Masse wäre angebrachter gewesen. Der Hype mit dem geilen Geiz hat sich totgelaufen und viele kehren wieder zu qualitativ Höherwertigem zurück; es ist einfach billiger. Zumal sich rausgestellt hat, dass billig letzendlich doch teuer. Absurd? Absolut nicht. Aber ist teuer den letztendlich auch immer gut? Hm. Wird sich zeigen.


WebDeveloper Photoshop Training – Lernen lebenslang

Nach vier Wochen intensivstem Photoshop-Training – ist doch auch mal ganz angenehm das tun müssen, was andere einem sagen – bin ich jetzt fit für Flash. Aber bleiben wir mal bei Photoshop CS5. Angefangen von aufwändigen Composings über Banner-Werbung; komfortablen Korrekturen mit den diversen Reparatur-Pinseln; dem faszinierenden Thema Content Aware; Arbeiten mit Kanälen und Masken; Erstellung kompletter Websites inklusive HTML und CSS – ergo auch funktionsfähiger Navigation; inhaltsbewahrendem Skalieren; dem Fluchtpunkt-Filter; 3-D und GIF-Animation… PS5 hat doch so einiges an Neuem zu bieten.

Da fiel selbst mir als „altem Profi“ die Kinnlade runter angesichts des Umfangreichtums. Von der ersten Photoshop-Version – hüstel-hüstel, damit habe ich angefangen – bis zur aktuellen: die Entwicklung ist aber sowas von vorwärtsgeschritten. Da es sich in diesem speziellen Training nicht um Print sondern um die Ausgabe im Web handelte, stand einem fröhlichen Drehen, Schieben und Ziehen an den Reglern nichts im Wege. Anfängliche Hemmungen legte ich schnell beiseite und nahm, was ich sah: What you see is what you get – Wisiwig ist Trumpf. Im Vergleich zur Produktion für den Printbereich, bei dem ja auf das reduzierte CMYK strengste Rücksicht genommen werden muß, können die Farben im Web richtig knallig sein und alle Filter ohne Scheu angewendet werden. Tja, Pixelschubsen kann richtig kreativ sein und hält einen auf Trab.

Grunge Style – warum nicht?

Websites – komplett erstellt in Photoshop

Es wird gesagt, dass man im Alter nicht mehr so aufnahmebereit sei wie in jungen Jahren. Das mag durchaus stimmen, aber ich gebe zu bedenken, dass ältere Menschen oft eine andere Einstellung zum Lernen haben als jüngere. In der Erwachsenenbildung setzt man voraus, dass die „SchülerInnen“ lernen wollen und nicht müssen; wobei die Betonung auf „wollen“ liegt. Die Motivation ist also eine ganz andere als bei schulpflichtigen Schülern. Und wie haben wir es leipzigeinundleipzig so schön beim „Grauen“ (Nick meines damaligen Lateinlehrers) gelernt? Mens sana in corpore sano. Obwohl es ja eigentlich aus dem Zusammenhang gerissen ist und in Gänze heißt: „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano.“ Mit anderen Worte – nicht jeder der einen gestählten Körper hat, muß auch automatisch geistig fit sein, laut Juvenal. Also halten wir uns doch auf allen Ebenen fit; kann nix schaden. So, habe nun genug geistigen Dünnsch… ungemein schlechte Wortwahl angesichts momentan grassierender EHEC… Was ich sagen wollte… Nun habe ich mich doch tatsächlich selber aus dem Konzept gebracht. Hatte ich überhaupt eines – grübelgrübel? In diesem Sinne: alles wird gut!


Ich darf die Schulbank drücken

Das Leben ist doch immer wieder eines der lustigsten. Karussellfahren ist regelrecht langweilig dagegen. Es ist schön, wenn man sich acht Stunden am Tag ganz exklusiv seinem Hobby widmen darf, das man zum Beruf gemacht hat. Zünftig zum Schulbankdrücken: eine Tüte. Wenn ich mir überlege, was alles in den 70ern in die Tüte kam. LOL. In meiner jetzigen sind u.a. Stifte, Schoki & Sekt als Nervennahrung, Taschentücher, wenn´s mal haarig werden sollte und… Seifenblasen, damit der Spaß nicht aus den Augen verloren geht. Oder waren die Tempos dafür? Erinnerungen werden wach, zumal ja auch ein Klassentreffen anstand. Man(n) was kann das Leben doch schön sein, nicht Holger? Zumindest, wenn man es auch zulässt.

Zünftige Schul-Tüte mit altersgerechtem Inhalt

April, April – oder: die Sonnenstrahlen locken nach draußen

Also Kamera und Stativ geschnappt und raus an die Frühlingsluft; Spaziergang im Wald und Seele baumeln lassen – chill out ist angesagt. Auch bei Käfern, Schnecken und was der Krabbeltierchen mehr sind. Nun spiegelt sich hier die reale Welt in der virtuellen wider, eingefangen in Form von Fotos. Realismus - was ist das? Käfer auf Blatt, Schnecke am Baum oder das Tanzen der Sonnenstrahlen zwischen dem Grün der frischen Blätter? Jeder schafft sich seinen eigenen Realismus. Und wenn ich heute z.B. die Welt schön finden will, dann tue ich das ganz einfach. Man kann es auch Freiheit nennen. Alles wird gut.

Käfer im Wald

Die Sonne bringt es an den Tag

Buschwindröschen

Buschwindröschen

Schneckenhaus

Schneckenhaus – wäre ja manchmal ganz praktisch zum Verkriechen

Eiwei – Ostern naht

Picknick im Wald

Nun ja... Philosophie, was ist das eigentlich?

Ich will den großen Köpfen keinerlei Konkurrenz machen - wer bin ich denn ;-) Aber ein jeder hat doch so seine eigene Lebensphilosophie. Meine ist mit dem kurzen Satz zu beschreiben: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu“. Im Prinzip beschreibt das, wie „Miteinander“ auszusehen hat - kurz, einfach und auf den Punkt gebracht. Wenn jeder sich dran halten würde... Okay, ich bin sehr blauäugig.

Momentan fasziniert mich die „Anleitung zum Unglücklichsein“ aus den Siebzigern von Paul Watzlawick, einem Kommunikationsexperten. Der beschreibt klitzeklein all das, was wir tagein tagaus in gutem Glauben praktizieren. Und es ist doch so einfach, glücklich - oder zumindest zufrieden - zu sein. Für mich sowieso, da ich in der beneidenswerten Lage bin, von Haus aus strenggläubige ;-) Optimistin zu sein. Glaube versetzt Berge - im Guten wie im Schlechten. Fürchte ich mich vor Steinschlag, trifft mich bestimmt der eine oder andere Stein. Glaube ich an das Gute im Menschen, werde ich zwar ab und an ganz derb ausgenutzt, aber letztendlich geht´s mir auf Dauer gut dabei. Siehe oben: „Was du nicht willst..."

Aber ist das alles schon Philosophie? Ich denke schon - zumindest ist das meine.

Nun ja, ein Dämpfer gehört ab und an zum Leben dazu. Es kann nicht alles nur eitel Sonnenschein sein. Warum eigentlich nicht? So lange es Menschen gibt, gibt es Neid, Haß, Ungerechtigkeit, Ausnutzung, Gewinnstreben um jeden Preis… Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug. Hm. So weit muß frau es denn doch nicht treiben. Das Faß ist übergelaufen - wat nu? Schadensbegrenzung ist angesagt. Demnächst mehr über dieses Thema.

Reisen bildet - das gehört auch mit zu meiner Lebens-Philosophie

Kanada Trip 2009 Fotojahr 2010

Trip quer durch Kanada

Trip durch 2010

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Design is in everything we make, but it’s also between those things. It’s a mix of craft, science, storytelling, propaganda, and philosophy.

Erik Adigard