[1/38] Die gotische Kathedrale in Palma soll eine der schönsten in der Welt sein. So unbedingt trifft sie aber nicht meinen Geschmack. Es ist ein tolles Bauwerk, keine Frage, aber doch sehr kitschig. Allein wenn ich an den Baldachin von Gaudi denke. An ihm erhitzen sich die Gemüter immer wieder aufs Neue.
Nichtsdestotrotz fotografiere ich sie immer wieder gerne, denn sie bietet immer ein anderes Bild; je nachdem, wie die Lichtverhältnisse gerade sind.
[2/38] Das Gesicht an der Wand zieht unweigerlich alle Blicke auf sich. Temporäre Kunst, denn die Ruine bleibt nicht lange bestehen. Man sagt ja immer, Narrenhände beschmieren Tich und Wände, aber diese Wandbemalung finde ich gelungen.
Da hat sich jemand richtig viel Mühe gegeben und und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zu finden ist dieses Kunstwerk auf der Promenade am Strand entlang, die sich kilometerweit von Arenal nach Palma zieht.
[3/38] Wenn man so in der Sonne unterwegs ist – ob nun zu Fuß oder mit dem Fahrrad – ein lecker gezapftes einheimisches Bier geht immer.
Gelegenheiten, die zum Einkehren einladen gibt´s genug auf der Insel und nichts löscht besser den Durst.
[4/38] Es heißt ja eigentlich immer „Bettenburg – igitt“, aber guckt euch mal den herrlichen Ausblick über die Platja de Palma an. Der Standort: Balneario 14; also ein wenig außerhalb des Getümmels und direkt am Flughafen.
Es war recht anonym, aber mehr wie einen Platz zum Schlafen braucht man ja normalerweise nicht, weil man ja ständig unterwegs ist. Das Hotel war nicht das Neueste, aber der Service klappte und es war sauber.
Keine 5 Minuten zum Strand und ins „Ballermännle“. Abends gab´s immer einen kleinen Umtrunk auf dem Balkon – auch die einheimischen Weine schmecken lecker.
[5/38] Der erste richtige Ausflug in diesem Jahr führte uns zu einem der romantischsten Orte auf Palma – Cala Figuera. Das malerische Örtchen liegt weitab des übrigen Trubels und viele Hotels gibt es hier auch nicht. Ende Oktober geht es noch eine Idee ruhiger zu als in der Hochsaison.
Der deutsche Künstler Hein Drießen hat hier ein Atelier.
[6/38] Tja, das macht das Leben doch lebenswert: „Dolce far niente“ [Süßes Nichtstun] – muss auch mal sein.
Obwohl – Essen hat ja mit Nichtstun wenig zu tun und kann manches Mal richtig anstrengend sein. Die Fischrestaurants und Terassencafés sind nur zu empfehlen.
[7/38] In diesem Dörfchen wird noch richtig gefischt. Ab und an taucht mal ´ne Horde Touris auf, die die Hauptstraße am Hafen überschwemmen, aber alles in allem geht´s sehr gemächlich zu.
Attraktive Fotomotive so weit das Auge blickt.
[8/38] Irgendwo auf dieser Insel gab es eine Steinhütte. Neugierig, wie ich war, musste ich reingucken und konnte das nicht so richtig einordnen, was ich da sah. Möglicherweise ein skelettiertes Schaf.
Es sah schon recht unheimlich aus, wie die Knochen da auf der Matratze lagen.
[9/38] …gab´s dann erst einmal auf dem Balkon einen „Kleinen“. Beim abendlichen Getränk haben wir den gesamten Tag Revue passieren lassen und neue Pläne für den nächsten geschmiedet.
[10/38] Ein weiterer Ausflug sollte in die Berge gehen. Wir hatten uns den Puig de Galatzo ausgesucht, weil der „familienfreundlich“ sein sollte. Wir merkten sehr schnell, was die Mallorquiner darunter verstanden.
[11/38] Es ging gleich richtig los. Der umgestürzte Baum versperrte uns den Weg und wir mussten ordentlich kraxeln, um weiterzukommen. Aufgeben kam nicht in Frage.
[12/38] Am Anfang war der Weg ja gut ausgeschildert, aber irgendwann wurde die Pfadfinderei mühselig. Da es oben auch recht kalt war, wollten wir nun nicht unbedingt das Risiko reingehen, uns zu verlaufen.
[13/38] An der Küste schien die Sonne und wir kraxelten auf dem absolut nicht trittsicheren Schotter gen Gipfel.
[14/38] Die Aussicht war atemberaubend – der Weg atemraubend. Aber so legten wir das eine oder andere Päuschen ein und erfreuten uns an schönen Motiven.
[15/38] Der Weg, der vor uns lag, wurde immer gerölliger und führte hart am Abhang lang.
[16/38] Es gab ein Angebot für schlechtes Wetter, das wir nun wirklich nicht in Anspruch nehmen wollten. Weiß der Geier, was da drin lag. Ich habe nicht nachgesehen.
[17/38] Vorbei an schroffen Felswänden führte uns der Weg nach oben.
[18/38] Irgendwie war die Stativ-Schlepperei ganz schön nervig. Weiter oben haben wir dann das Handtuch geworfen und sind umgekehrt. Der Gipfel lag im Dunst und da es dann sowieso nichts zu Fotografieren gab, haben wir uns an den rutschigen Abstieg gemacht.
[19/38] Ein kleiner Schnappschuss von der dortigen Promenade. War nett, den Ort gesehen zu haben, aber nur am Strand liegen ist ein wenig öde.
[20/38] Zurück an der Südküste Palmas mit dem Blick auf die Betonklotz-Archtektur. Wir befinden uns hier in der Einflugschneise des Flughafens von Palma de Mallorca.
[21/38] In der Einflugschneise taucht in Spitzenzeiten bestimmt jede Minute ein Flieger auf. Dies ist eine private Piaggio P-180 Avanti.
[22/38] Und das ist ein Airbus A321-111 von Swiss.
[23/38] Und das ist eine Boing 737-8AS von Ryanair.
[24/38] Hein Driessen verbringt einen Teil des Winters auf Mallorca. Das ist sein Atelier in Cala Figuera.
[25/38] So geht´s auch vorwärts. Langsam und gemütlich. sieht aus, als hätte das Wasser Balken.
[26/38] In Cala Figuera gibt es keinen Strand zum Baden, aber jede Menge Plätzchen zum Verschnaufen und Relaxen. Seele baumeln lassen geht hier auch ganz gut.
[27/38] Bequemer geht´s nun wirklich nicht – ein Päuschen im Café, ein Rundum-Blick und schöne Motive.
[28/38] Ein idyllischer Anblick, den man mal genossen haben muss. Der Weg führte uns von Palma mit der Bimmelbahn und der Straßenbahn an dieses nette Örtchen.
[29/38] Auf dem Weg nach Soller hielt die alte Bahn an so einigen schönen Aussichtspunkten.
[30/38] Für eine vergnügliche Reise mit der Bimmel-Bahn: Pa Amb Oli – das Tomatenbrot der Mallorquiner mit absolutem Sättigungsfaktor. Die Kleinigkeit für zwischendurch.
[31/38] Auf den Wochenmärkten gibt´s außer Touri-Nepp auch richtig fotogene Sachen, so wie diese Schoten z.B.
[32/38] Auf dem Markt in Sineu: Schnecken mal nicht auf dem Salat sondern als eigenes Gericht. Soll ja richtig gut schmecken.
[33/38] zur Straße hin sehen viele Häuser auf Mallorca nicht sehr einladend aus. Ein BLick nach oben läßt ahnen, wie´s im Pation aussieht.
[34/38] Das Kloster Lluc ist auch eine Reise wert. Dieses Mal waren wir im Botanischen Garten, der wohl aber leider nicht mehr gepflegt wird.
[35/38] An der Küstenstraße die Tramuntana entlang gibt´s das ein oder andere Highlight.
[36/38] Tja, das Warten auf dem Flughafen gehört mit dazu. In Palma kommt man beim Abflug in einen Rinderpferch, damit das Gedrängel nicht überhand nimmt. Da ging´s hier in Hannover ja wirklich moderat zu.
[37/38] Mit dem Fahrrad durch die Hauptstadt – geht eigentlich ganz gut. Die Rennraserei in den Bergen ist ja nicht unbedingt jedermanns Sache, aber eine TOur durch die Hauptstadt kann recht gemütlich sein. Vorausgesetzt, man weiss, wo man hin möchte. Dann irgendwo das Fahrrad anketten und einem Bummel durch die Innenstadt steht nichts im Wege.
[38/38] Zum guten Schluss noch das obligatorische „Käffchen-Foto“. Ohne das geht nix ;-)